Osterinsel

Auf der Osterinsel habe ich mir (passenderweise genau an Ostern) endlich die langersehnte Strandpause gegönnt und die hat auch echt gut getan nach zweieinhalb Monaten Blick auf schneebedeckte Berge und Gletscher. Ist kein günstiges Vergnügen hier, mal mindestens doppelt so hohe Preise für Essen/Trinken/Unterkunft wie auf dem chilenischen Festland, aber man gönnt sich ja sonst nichts 😉

Zusammen mit ein paar anderen Leuten aus dem Hostel haben wir uns einen Mietwagen geteilt und damit konnten wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten unabhängig von Touranbietern anlaufen bzw. einfach am Strand ausspannen (der einzige richtige Sandstrand ist am anderen Ende der Insel). Für 2 Tage habe ich mir auch ein Surfbrett geliehen und ein paar Versuche gewagt, war aber etwas tricky weil sich im Wasser viele Felsen verstecken (eine aus unserer Gruppe hat sich direkt beim Reinklettern verletzt und konnte das Board gleich wieder zurück bringen).

Am Donnerstag haben wir zusammen mit einer Schulklasse an einer Aufforstungs-Aktion teilgenommen – die Insel leidet, seit die Ureinwohner sämtliche Wälder abgeholzt haben (ausnahmsweise waren die Europäer mal nicht Schuld), unter schwerer Erosion – die neu gepflanzten Bäume sollen die verbliebene Erde wieder festwurzeln. Hat echt Spaß gemacht, durch die Veranstaltung bekamen wir einen Teil der Insel zu sehen der sonst nicht betreten werden darf – und jede Menge gratis Essen sponsored by CONAF 🙂

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